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AGB

Fluggastrechte

I. Verordnung (EG) Nr. 261/2004

Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs-und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen  Zum Download der zugehörigen PDF-Datei hier klicken.

II. Entschädigung bei Unfällen

Fluggäste, die mit einer Fluggesellschaft aus der Europäischen Union reisen, haben bei Unfall das Recht auf vollen Schadensersatz, unabhängig vom Unfallort, sowie bei Bedarf auf eine Vorschusszahlung zur Deckung unmittelbarer materieller Bedürfnisse.

  • Fluggesellschaften aus der Europäischen Union haften bei Tod oder Körperverletzung oder sonstigen Schadensfällen von Fluggästen in unbeschränkter Höhe.
  • Innerhalb von zwei Wochen nach Feststellung der schadensersatzberechtigten Person leistet die Fluggesellschaft eine Vorschusszahlung an den betroffenen Fluggast zur Deckung aller unmittelbaren finanziellen Bedürfnisse. Im Todesfall beträgt diese Vorschussleistung mindestens 16.000 SZR.
  • Sofern der Schadensfall (teilweise oder ganz) auf ein Verschulden des betroffenen Fluggastes zurückzuführen ist, hat die Fluggesellschaft im Sinne einer raschen Abwicklung von geringeren Schadensersatzforderungen von bis zu maximal 113.000 SZR das Recht, ihre Haftung einmalig zu begrenzen oder auszuschließen.

III. Durchsetzung von Fluggastrechten

Die nachfolgend genannten Fluggastrechte sind direkt durch EU-Recht bzw. die jeweiligen Landesgesetze, die die Richtlinien der EU umsetzen, geregelt.

  • Im entsprechenden Fall muss der Fluggast sich als erstes direkt an die Fluggesellschaft wenden.
  • Wenn der Fluggast den Eindruck hat, dass seine Rechte nicht eingehalten werden, hat er die Möglichkeit, sich an die zuständige Instanz seines Landes für die Luftfahrt oder den Verbraucherschutz zu wenden.
  • Wenn ein Fluggast aufgrund eines Verstoßes gegen EU-Recht zu Schaden gekommen ist, ist es möglich, zivilrechtliche Ansprüche bei den jeweiligen Landesgerichtsbarkeiten geltend zu machen.

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